Personalfokus Kooperation von ATOSS und delaware, DEKRA Arbeitsmarktreport und Lust auf Workation

Der Workforce Management-Spezialist ATOSS und das Beratungsunternehmen delaware wollen ihre Kompetenzen bündeln und haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Außerdem unterstreicht der DEKRA Arbeitsmarktreport über die zehn meistgesuchten Berufe, dass es einen Fach- und Arbeitskräfteengpass gibt. Zudem hat sich eine aktuelle Studie mit Workation beschäftigt: Wie hoch ist die Lust darauf im internationalen Vergleich?

Personalfokus

Atoss und Delaware kooperieren 

Der Workforce Management-Spezialist ATOSS und das Beratungsunternehmen delaware haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Die beiden international agierenden HR-Experten wollen ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam eine umfassende HR-Lösung für Unternehmen und Mitarbeitende anbieten – von der Software über die Implementierung bis zum Echtbetrieb.

Mitch Goovaerts (Bild: Atoss)

Mitch Goovaerts (Bild: Atoss)

Mitch Goovaerts, Country Manager für Belgien, Luxemburg und Frankreich bei ATOSS, sagt: „delaware‘s internationales Kundennetzwerk ermöglicht uns den Zugang zu neuen Marktsegmenten, delaware wiederum profitiert von unserer Expertise im Bereich Workforce Management. Durch die Zusammenarbeit entsteht ein umfassendes Angebot, das alle Anforderungen an ein modernes HR System erfüllt.“

Kristof Nuytens (Bild: Atoss)

Kristof Nuytens (Bild: Atoss)

Und Kristof Nuytens, Human Capital Lead bei delaware BeLux, fügt hinzu: „Mit dieser strategischen Partnerschaft möchten wir für unsere Kunden das volle Potential von digitalem Workforce Management erschließen und sie dabei unterstützen, alle Prozesse entlang der Wertschöpfungskette nachhaltig zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir dazu beitragen, dass Unternehmen und ihre Mitarbeitenden effizienter, flexibler und innovativer agieren können.“  

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DEKRA Arbeitsmarktreport: Die Top 10 der meistgesuchten Berufe 

In Deutschland sind so viele Menschen erwerbstätig wie nie. Und dennoch ist es bei weitem nicht genug: Arbeitgeber suchen Verstärkung auf allen Qualifikationsniveaus, wie der aktuelle DEKRA Arbeitsmarktreport 2023 zeigt. Die Studienverantwortlichen stellen fest:

Die Zusammensetzung der zehn am häufigsten gesuchten Berufe unterstreicht: Wir müssen von einem Fach- und Arbeitskräfteengpass sprechen.

Hintergrund: In diesem Jahr befinden sich vier Tätigkeiten für angelernte Kräfte unter den Top-10-Berufen – so viele wie nie seit Erhebungsbeginn vor 15 Jahren. Insbesondere in der Lagerlogistik und Produktion werden Menschen mit praktischer Veranlagung benötigt. Außerdem schlägt der Mangel an Sozialpädagogen voll durch: Sie sind erstmals unter die zehn am häufigsten gesuchten Berufe vorgerückt. Während Elektroingenieure ins Top-10-Ranking zurückgekehrt sind, hat sich die Situation bei Vertriebspersonal leicht entspannt, so ein weiteres Ergebnis. Im Kernerhebungszeitraum vom 20. bis 26. Februar 2023 wurden Stellenanzeigen in zwei Online-Jobbörsen sowie elf deutschen Tageszeitungen ausgewertet. Alle Ergebnisse stehen hier online zur Verfügung.

Arbeitsmarktreport (Grafik: DEKRA)

Grafik: DEKRA (zum Vergrößern klicken)

Lust auf Workation im internationalen Vergleich 

„Workation“ – doch wie verlockend ist dieser Gedanke für Arbeitnehmer*innen wirklich?“ Diese und weitere Fragen hat SD Worx in einer Studie in 16 europäischen Ländern untersucht. 
 
Der Wunsch, zumindest zeitweise aus dem Ausland für das eigene Unternehmen zu arbeiten, ist bei etwa einem Viertel aller Befragten (25 Prozent) in Deutschland vorhanden, bei knapp unter acht Prozent sogar „sehr“. Die Deutschen liegen dabei nur knapp unter dem europäischen Durchschnitt von 27 beziehungsweise 8,4 Prozent. Spitzenreiter sind die Norwegerinnen und Norweger mit 35 Prozent, während es in Spanien lediglich 20 Prozent ins Ausland zieht.  
 
Umgekehrt kommt ein solches Vorhaben in Deutschland für 37 Prozent überhaupt nicht in Frage, bei einem europäischen Durchschnitt von 35 Prozent. Auf keinen Fall temporär im Ausland arbeiten möchten unter den Vergleichsländern am ehesten die Schweden (44 Prozent), während in Kroatien nur 17 Prozent der Befragten diese Option kategorisch ausschließen. 
 
Die Häufigkeit des Wunsches korreliert stark mit dem Alter der Befragten:

Die Alterskohorte der unter 25-Jährigen kann sich zu 60 Prozent mit dem Gedanken der Remote Work im Ausland anfreunden, aber nur knapp 14 Prozent der Generation 55+.

Ebenso sind kinderlose Deutsche der Möglichkeit eher zugeneigt (30 Prozent) als Befragte mit minderjährigen Kindern (22 Prozent). Mit einer kuriosen Ausnahme: Wer vier oder mehr Kinder hat, möchte zu 44 Prozent weg von zuhause. Insgesamt wurden 16.011 Arbeitnehmende befragt. 

 

 

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