Personalfokus (Ausgabe 21/23) Kooperation für mehr Frauen im Top-Management und weitere HR-News

Die Initiative Women into Leadership e.V. (IWiL) und Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR) starten eine Kooperation. Außerden hat das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft eine Checkliste zum ganzheitlichen Management der Produktivität entwickelt. Ein weiteres hochaktuelles Thema aus der Personalwelt: KI-Experten sind stark nachgefragt!

Personalfokus

Kooperation zwischen IWiL und FidAR – Gemeinsam für mehr Frauen im Top-Management

Die Initiative Women into Leadership e.V. (IWiL) und Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR) starten eine strategische Kooperation, um gemeinsam für das Thema Female Empowerment einzutreten.

FidAR – die Initiative hinter der Aufsichtsratsquote – engagiert sich aktiv für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen, fordert von Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft zielgerichtete Maßnahmen zur Erreichung von Parität in den Aufsichtsräten und liefert mit den Women-on-Board-Indizes Zahlen, Daten, Fakten und Analysen. IWiL bietet mit seinem Cross-Mentoring-Programm das Schlüsselinstrument zur Förderung von Frauen in Führungspositionen.

Durch die Zusammenarbeit wollen sie ihre Kräfte bündeln und Synergien nutzen. Personell gibt es bereits Schnittmengen zwischen den beiden Organisationen. FidAR-Präsidentin Prof. Dr. Anja Seng ist ein Gründungsmitglied von IWiL und selbst langjährige Mentorin im IWiL-Cross- Mentoring-Programm. Ebenso sind IWiL-Vorstandsvorsitzende Sabine Hansen und ihre Stellvertreterin Dr. Natalie Daghles FidAR-Mitglieder.

Checkliste zum ganzheitlichen Management der Produktivität – Fitnesscheck für Unternehmen

Viele Branchen sind von einem massiven Strukturwandel betroffen, der von einem Material- und Fachkräftemangel begleitet wird. Am Standort Deutschland werden die Unternehmen zudem mit steigenden Arbeits- und Energiekosten, Steuern und Sozialabgaben belastet. Unternehmen, die sich in einem internationalen Wettbewerb befinden, können diese Kosten nicht an ihre Kunden weiterreichen.

Die einzige Chance zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit besteht dann darin, Kostennachteile durch eine höhere Produktivität auszugleichen.

, so Dipl.-Wirt. Ing. Olaf Eisele, wissenschaftlicher Experte des ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft. Dies sei eine Aufgabe für das betriebliche Produktivitätsmanagement und das Industrial Engineering. Als Ergänzung seiner Publikationen zum Produktivitätsmanagement hat das ifaa daher eine Checkliste zum ganzheitlichen Management der Produktivität erstellt. Zum kostenlosen Download geht es hier. 

KI-Expertise stark nachgefragt: Unternehmen suchen 44.000 Experten für Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als zentrale Zukunftstechnologie. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich mit den Einsatzmöglichkeiten.

Experten auf diesem Gebiet werden daher händeringend gesucht. Von Januar bis April 2023 schrieben Arbeitgeber deutschlandweit fast 44.000 Stellen für KI-Spezialisten aus.

Am gefragtesten waren Informatiker (nahezu 17.700 Jobangebote) und Mitarbeitende im Bereich Forschung und Entwicklung (fast 7.500 Jobangebote). Berufsübergreifend gesehen richteten sich mit rund 18.500 Positionen die meisten Stellenangebote mit KI-Expertise an Fachkräfte mit akademischer Bildung. Der gehypte Chatbot ChatGPT wurde im Anforderungsprofil von lediglich 312 Stellen erwähnt. Das sind die zentralen Ergebnisse der jüngsten Stellenmarkt-Auswertung von Index Research. Die Berliner Personalmarktforschung analysierte die von Januar bis April in Deutschland geschalteten Stellenanzeigen, in denen die Begriffe Künstliche Intelligenz, KI sowie die englischen Übersetzungen Artificial Intelligence und AI vorkommen.

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