Gaming als HR Tool Die Werksliga: Next Level Recruiting via E-Sport

E-Sport ist gekommen, um zu bleiben. Erste Unternehmen nutzen die E-Sport Liga für die Rekrutierung jungen Fachpersonals. Was genau ist Die Werksliga und wie kann sie Unternehmen dabei helfen, junge talentierte Mitarbeitende für sich zu gewinnen?

E-Sportler (Bild: picture alliance / Zoonar | Sunan Wongsa-nga)

E-Sport erfreut sich in den letzten Jahren starker Beliebtheit, gerade bei jungen Menschen. (Bild: picture alliance / Zoonar | Sunan Wongsa-nga)

Der Fachkräftemangel, schlechte Motivation der Mitarbeitenden und die starke Fluktuation sind Hauptprobleme von Unternehmen in Deutschland. „Innovative Mittelständler, Konzerne halten dagegen, indem sie Die Werksliga nutzen“, sagt Stefanie Waschk, Geschäftsführerin Fusion Campus, ein Unternehmen spezialisiert auf Gamification.

Die Werksliga ist die E-Sport- & Gaming-Plattform für Unternehmen in Deutschland. Auf ihr werden von der Werksliga organisierte Turniere durchgeführt. Die Liga hat jederzeit mehrere Haupttitel, für die ein Ligaformat durchgeführt wird. Nebenbei werden zusätzliche Turniere oder Turnierserien in diesen Hauptspielen ausgetragen.

Durch Die Werksliga würden Partner wie DZ Bank, Medion, in-tech, GroupM, Ubisoft und Weitere die Zielgruppe der jungen Talente mit hoher Lösungs-, Team- und Tech-Kompetenz auf deren eigenem Gebiet erreichen: dem virtuellen Spielfeld.

Hier könnten Unternehmen aufmerksamkeitsstark ihre innovative und weltoffene Seite zeigen und dabei mit Fach- und Nachwuchskräften in Kontakt treten, sowie bestehende Mitarbeitende motivieren und an sich binden.

Gutes Geld und Kickertisch sind nicht genug

Viele Vertreter der Generationen Y und Z erleben Unternehmen und Behörden als bürokratisch, sie sind ihnen fremd. Es gibt oft nur wenig Anreize für sie, dort zu arbeiten. Nur für 48 Prozent der 14- bis 26-Jährigen (Generation Z) ist laut einer repräsentativen Allensbachumfrage (2022) beispielsweise „gutes Einkommen“ wichtig. Dagegen stehen „Gute Freunde, enge Beziehungen mit anderen Menschen“, sowie „Viel Spaß haben…“ mit 91 und 82 Prozent an der Spitze. Herkömmliches Recruiting per Anzeige, Image-Video oder Event greift bei dieser Generation oft nicht mehr. Und über „Obstkorb und Kickertisch“ wird nicht mal mehr müde gelächelt.

Gaming ist fester Bestandteil im Alltag sehr vieler Menschen

Hier komme Die Werksliga ins Spiel und so funktioniert sie: Unternehmen melden sich mit einem bestehenden E-Sport-Team. Wer noch keines hat, stellt ein Team auf und steigt dann ein. Die eigenen Mitarbeitenden im Team werden auf Wunsch und durch ein Bewerbungsverfahren durch externe E-Sport-Talente der Werksliga-Plattform verstärkt.

In der E-Sport-Liga beziehungsweise „Die Werksliga“ treten die Unternehmens-Teams gegeneinander an, in drei Seasons pro Jahr wird in den ausgewählten E-Sport-Games bis zum großen Finale um den Titel gekämpft. Alle Ausscheidungen werden öffentlichkeitswirksam von den Profis von TaKeTV gestreamt und per Twitch weiter direkt in der Zielgruppe übertragen. Gespielt werden die aktuell beliebten Online-Spiele League of Legends, Rocket League und Fall Guys, die täglich millionenfach gespielt und gestreamt werden.

„Gaming ist fester Bestandteil im Alltag sehr vieler Menschen und der Werbe- und Medienwelt. Als größtes Media-Agenturnetzwerk Deutschlands wählen wir auch bei der Suche nach neuen Talenten immer wieder neue Wege, um passende Kandidatinnen und Kandidaten zu erreichen und die vielfältigen Karrieremöglichkeiten bei GroupM aufzuzeigen. Da der E-Sport wie unsere Arbeit von Emotionen lebt, können wir mit dem spielerischen Wettbewerb in der Werksliga den besonderen #gemeinsammehrerreichen-Spirit unserer Agenturgruppe für Bewerbende und Mitarbeitende erlebbar machen“, sagt Tobias Klaes, Head of Talent Acquisition, GroupM.

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Unternehmen und junge Talente spielerisch zusammenbringen

Unternehmen haben es zunehmend schwer, junge und digital-affine Talente für sich zu gewinnen und zu halten. Mit der Werksliga machen wir die Unternehmen zugänglicher und bringen die beiden Gruppen spielerisch zusammen

, erklärt Fusion Campus Geschäftsführerin Stefanie Waschk. „Unsere Maßnahmen sind hybrid und setzen sowohl auf digitale als auch soziale Vernetzung und sind dabei innovativer und inklusiver als Kickertisch, Firmenlauf oder Yoga in der Mittagspause. Dadurch präsentiert sich das Unternehmen authentisch als attraktiver und moderner Arbeitgeber für junge Talente, der die Leidenschaft für ein weit verbreitetes Hobby von Kandidat:innen unterstützt“, erklärt Tobias Wagner, Geschäftsführer der in-tech GmbH.

Mitarbeiter auf Augenhöhe ansprechen

So werden potenzielle Mitarbeitende auf Augenhöhe angesprochen, lernen die Unternehmen auf eine ganz andere Art kennen – und haben Spaß dabei. Durch diese Dynamik entstehen positive, ressortübergreifende Bindungseffekte quer durch das Unternehmen. Durch die Übertragungen auf Twitch und die Social-Media-Aktivitäten der Partner-Unternehmen und der Werksliga entsteht so eine hohe, positiv aufgeladene Reichweite mit geringem Streuverlust.

„ERAZER ist Gaming! Und als Hardwarehersteller von Profis für Profis haben wir es uns zur Mission gemacht, genau die Tools bereitzustellen, die allen dabei helfen, ihr persönliches Potenzial voll zu entfalten − unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Erfahrung“, sagt Dr. Thomas Greussing, Director Marketing bei MEDION. „Teil der Werksliga zu sein und auf diesem Weg den Gaming-Enthusiast:innen in unserem Unternehmen etwas zurückzugeben, macht uns deshalb richtig stolz! In der neuen E-Sport Liga können sie zeigen, was in ihnen steckt und wir freuen uns über einen weiteren Touchpoint mit der Community.“

Wer steht hinter Der Werksliga

Hinter der Werksliga stehen zwei Unternehmen: Der Düsseldorfer Innovationstreiber Fusion Campus macht Potentiale aus der kreativen Kraft der Gaming-Industrie in anderen Wirtschaftszweigen nutzbar. Die Krefelder Gaming-Produktionsfirma TaKeTV des E-Sport-Urgesteins Dennis ‚TaKe‘ Gehlen bringt ein Netzwerk im E-Sport und viel Erfahrung in der Durchführung und Übertragung von E-Sport-Events mit.

Fusion Campus und TaKeTV bewerben die Liga auf ihren Kanälen mit eigenen Formaten wie einer wöchentlichen Sportschau auf Twitch, sowie unter anderem durch Community-Turniere von Partner-Influencern. Weitere Partner wie Deutsche Hochschulwerbung und die Kanäle der beteiligten Unternehmen bringen zusätzliche Aufmerksamkeit.

Schon in der Pre Season wurden über alle Kanäle bis zu 3,7 Millionen Menschen erreicht. Teilnehmende Unternehmen profitieren so von einer sehr guten Sichtbarkeit von Liga und Unternehmen in der Zielgruppe.

Interessierte Gamer und Zuschauende werden so zu potentiellen neuen Talenten.

„Wir freuen uns auf spannende Wettbewerbe in der Werksliga. Unsere Teams sind nicht nur begeisterte Games-Entwickler, sondern auch leidenschaftliche Gamer. Die Werksliga verbindet beides. Sie fördert den Teamspirit und gibt uns die Gelegenheit, Brücken in andere Branchen zu bauen“, weiß Benedikt Grindel, Managing Director, Ubisoft Blue Byte GmbH. Die nächste Saison „Die Werksliga“ beginnt am 2. Oktober.

 

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