Personalveranstaltung Bremer futureParcours – Die Erfolgsstory wird fortgeschrieben

Was gibt es auf einer Schiffswerft zu tun? Was treiben Fitness-Kaufleute? Wie wird man Polizistin oder Polizist? Junge Menschen haben viele Fragen, wenn es um ihre berufliche Zukunft geht. Unternehmen wiederum suchen händeringend motivierte Jugendliche, um sie für die vielen Ausbildungsangebote in Bremen zu interessieren. Der Bremer „futureParcours“ bringt beide niedrigschwellig zusammen.

Die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp (rotes Oberteil), während eines futureParcours am Stand der QUIRL Kinderhäuser e.V. (Bild: RC Bremen-Neuenlande)

Das Prinzip hinter dem „futureParcours“: Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse durchlaufen innerhalb von zwei Stunden acht Stationen mit praktischen Übungen. Dort erleben sie jeweils ein konkretes Berufsbild und können gleich Kontakt zu den Vertretern und Vertreterinnen der entsprechenden Branchen knüpfen. Wenn es „funkt“, folgt gleich ein „Date“. Zum Beispiel für einen Schnuppertag, ein Praktikum oder gar eine Ausbildung. Damit das alles reibungslos klappt, werden Jugendliche, Lehrkräfte und Unternehmen im Unterricht und auf Informationsveranstaltungen auf den Tag vorbereitet. Und das Angebot wird gut angenommen: Allein 2023 haben etwa 3.000 Schülerinnen und Schüler dieses praxisnahe Berufs-Speeddating mitgemacht. 

Schülerinnen und Schüler können hier unterschiedlichste Berufe hautnah erleben. Ausprobieren zu können, was Optiker oder Mechatroniker wirklich tun, kann ganz neue Interessen und Stärken fördern. Und darauf bauen wir bei der Berufsberatung und Vermittlung in Ausbildung auf. Hier bietet sich die Möglichkeit, den eigenen Blick auf die Berufswelt zu erweitern, weshalb wir die Parcours immer zu 50 Prozent fördern“, sagt Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven.

Sascha Aulepp, Senatorin für Kinder und Bildung, ergänzt: "Mit den futureParcours können sich Betriebe und Berufe interessierten Jugendlichen präsentieren. Schülerinnen und Schüler schauen sich die Berufsbilder und die Betriebe hautnah an, probieren sich aus und finden heraus, was für sie in Frage kommt. Ich freue mich, dass ich auch dieses Jahr wieder dabei sein kann, wenn sich unsere Schulen dafür öffnen – nicht nur, weil hier auch für Fachkraftkarrieren in Kitas und Schulen geworben wird."

Jetzt gibt es gute Nachrichten seitens der Organisatoren: Das anschauliche Bremer Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen und Schüler soll auch 2024 angeboten werden. Die Vor-Planungen der Bremer Rotary Clubs mit den Berufsorientierungsexperten von JobTIXX haben begonnen. Aktuell werden Gespräche mit den bisherigen Förderern der futureParcours geführt, darunter die Agentur für Arbeit, die Senatorinnen für Arbeit und für Bildung, die Handels- und Handwerkskammer sowie die Unternehmensverbände. 

Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, bestätigt: „Persönliche Begegnungen und Kontakte sind das A und O für passende Arbeitsmatches. Der Future-Parcours ist ein gutes und bewährtes Angebot, bei dem Jugendliche und attraktive Ausbildungsbetriebe aus Bremen zusammenfinden. Deshalb freue ich mich, dass mein Ressort die Veranstaltungsreihe auch im nächsten Jahr fördert.

Weitere Informationen zum „futureParcours“ finden Sie hier. Bundesweit interessierte Arbeitgeber und Organisationen können sich zur Planung 2024 zudem gerne an den Träger JobTiXX wenden: contact(at)jobtixx.com.

Impressionen vom futureParcours an verschiedenen Bremer Schulen

 

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